Hendrik Auf'mkolk42,195 km Marathon

Allerheiligenlauf Nordwalde

Bei super Laufwetter (13 Grad, sonnig, kaum Wind) ging es heute beim Allerheiligenlauf in Nordwalde in der Nähe von Münster an den Start. Das Ziel: Eine 18:xx auf 5 km!

Mit 250 Teilnehmern konnte sich das 5 km-Feld für einen “Dorf-Lauf” absolut sehen lassen. An der Startlinie herrschte dann auch das übliche Gedränge – manche werden wohl nie verstehen, dass man sich seinem Leistungsvermögen entsprechend aufstellt – also nicht unbedingt ganz vorne, wenn man maximal 100 Meter mit der Spitze mithalten kann.




Start zum 10km-Lauf

Ich startete aus der zweiten Reihe und ging die ersten Meter bewusst etwas schneller an, um dem Pulk zu entkommen. Die Strecke führte zunächst leicht bergab – ein Geschenk, dass man gerne annimmt. Bei KM 1 zeigte die Uhr 3:38 min., das war etwas schneller als geplant. Jetzt galt es, den Rhythmus zu finden. Auch der zweite KM lief ordentlich, die Beine fühlten sich gut an. Mit 7:34 war ich voll im Plan.

Doch wie so oft sollte die mittlere Rennphase die härteste werden. Hier fällt es mir immer schwer, das Tempo hochzuhalten – wohl vor allem eine Kopfsache, denn einerseits ist die Start-Euphorie verflogen, andererseits ist das Ziel noch zu weit weg, um schon die letzten Körner draufzulegen. Bei KM 3 war ich schon etwas langsamer als geplant, bei KM 4 passierte mir dann ein ärgerlicher Fehler: Ich orientierte mich an der falschen Kilometer-Markierung – nämlich der für den 10er-Lauf. Die eigentliche 4km-Marke kam erst knapp 200 Meter später. Während ich bei der falschen Marke noch unter 15 Minuten lag und entsprechend euphorisch Gas gab, wurde mir dann bei der richtigen 4km-Marke (Zeit ca. 15:25 min) klar, dass es wohl nicht reichen würde für eine 18:xx-Zeit. Ich gab noch mal alles auf dem letzten Kilometer und konnte auch noch 1-2 Läufer aufholen. Die letzten Meter waren die Härtesten: Die 18er-Zeit war dahin, aber einfach ins Ziel traben kam auch nicht in Frage.




Mit Lars vor dem Start

Am Ende standen 19:11 min zu Buche (Platz 15/247, 3. M20) und dementsprechend ein lachendes und ein weinendes Auge: Die persönliche Bestzeit um 6 Sekunden verbessert, aber leider 12 Sekunden zu langsam für das eigentliche Ziel. Trotzdem war es ein schöner Lauf, zumal auch die Schienbeine kaum Probleme machten. Und die 19-Minuten-Schallmauer fällt bestimmt demnächst.

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