Greven – oder die Jagd nach der Sub-40
Beim TVE-Lauf in Greven startete ich gestern den nächsten Anlauf über 10 km. Das Ziel war wieder einmal, endlich die 40:00-Minuten-Marke zu knacken. Die Rahmenbedingungen waren mit flacher Strecke ohne Steigungen oder enge Kurven eigentlich optimal, auch wenn es mit 26 Grad ziemlich warm war.
Ich ging das Rennen eher verhalten an, merkte aber bald, dass ich ganz gut drauf war. Bei der 5 km Marke und einem Split von 20:13 min war mir klar, dass es wohl auf eine Zeit knapp über 40 Minuten hinauslaufen würde. Aber so ganz hatte ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, zumal es immer besser lief, je länger das Rennen dauerte. Ich konnte zu zwei Läufern vor mir aufschließen und das Tempo sogar noch erhöhen. Die letzten beiden Kilometer lief ich deutlich unter 4 Minuten (3:55 und 3:53). Am Ende stand eine Netto-Zeit von 40:05 zu Buche, also leider knapp an der 39er-Zeit vorbei. Die zweiten 5 km habe ich in 19:52 min absolviert. Ein solcher “Negative Split” ist eigentlich eine tolle Sache, aber die recht große Differenz zwischen erster und zweiter Rennhälfte zeigt auch, dass ich zu verhalten begonnen habe.
Was bleibt? Immerhin eine – um fast 50 sek. verbesserte – neue persönliche Bestzeit und die Erkenntnis, dass es inzwischen nur noch eine Sache von Tagesform, Psychologie und Renneinteilung ist, die 39:xx zu erreichen.
Themen:


Dein Kommentar