Manchmal läuft es besser…
…als man denkt! Nach drei Tagen ohne Training – einer hartnäckigen Erkältung sei Dank – musste ich heute die Laufschuhe einfach wieder schnüren. Klar, vielleicht wäre es vernünftiger gewesen, noch ein, zwei Tage zu pausieren. Doch die Beine kribbelten schon und es zog mich geradezu auf die Laufbahn. Natürlich erwartete ich keine Wunderdinge, mit 1000er-Intervallen knapp unter vier Minuten wäre ich zufrieden gewesen.

Foto: nchenga via flickr
Erstaunlicherweise wurde es dann aber die schnellste Intervall-Einheit seit Beginn meiner Trainingsaufzeichnungen. Nach den ersten 1000 m zeigte die Uhr 3:36 min; okay, dachte ich auf der Trab-Runde, vielleicht ein bißchen zu übermütig begonnen. Aber der zweite Kilometer war nur eine Sekunde langsamer, der Dritte auch – ohne dass ich mich besonders darauf konzentrieren musste. Den vierten Kilometer lief ich sogar in 3:35 min. Es wäre wohl auch noch ein fünfter Kilometer in diesem Tempo drin gewesen, aber die Vernunft siegte dann doch und ich ging zum Auslaufen über.
Warum es gerade heute so gut lief? Ich denke, beim Tempo-Training kommt es vor allem auf den Kopf an. Und da schadet es wahrscheinlich nicht, wenn sich nach drei Tagen Zwangspause ein gewisses Maß an Frust und Aggressivität angestaut hat, das rausgelassen werden will. Eigentlich eine echte Win-Win-Situation: Man läuft eine harte Trainingsheit und ist hinterher ausgeglichener und entspannter als vorher!
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meinte am 28.08.09 um 20:10 Uhr:
Ein ordentliches Intervalltraining ist nach einer kurzen Erholungspause eigentlich kein Wunder – nach einer Erkältung jedoch schon. Da sollte man eigentlich eher locker einsteigen – aber bei den Zeiten scheint es kein Fehler gewesen zu sein.