Vom Junkie zum Ironman
Spätestens seit dem Kinofilm von 2008 ist die Lebensgeschichte von Andreas Niedrig auch vielen bekannt, die sich sonst nicht für Sport interessieren. Am Mittwoch hielt Niedrig einen Vortrag an der Uni Münster, den ich mir natürlich nicht entgehen ließ. Niedrig berichtete dankenswerterweise nicht lange über seine Drogen-Vergangenheit (die wird ja im Film schon ausführlich dargestellt), sondern legte den Schwerpunkt auf seinen Weg zum Spitzensportler. Er widersprach auch dem Eindruck, dass der Sport für ihn zur Ersatzdroge geworden sei – er habe mehrere Jahre gebraucht, um sich wieder ein bürgerliches Leben aufzubauen, seine Triathlon-Karriere begann erst danach.
Tenor seines Vortrags: Nichts ist unmöglich, wenn man nur selbst daran glaubt. Und: Sport bedeutet nicht nur Sieg oder Niederlage. Seinen Traum, noch einmal als Profi beim Ironman auf Hawaii zu starten, erfüllte sich Niedrig Anfang Oktober (als 41-jähriger und nach mehrjähriger Verletzungspause). Als 881. landete er zwar weit abgeschlagen mitten im Feld der Hobby-Athleten, aber: “Ich habe geschafft, was selbst ich vor 6 Jahren nicht mehr geglaubt habe.”
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meinte am 04.12.09 um 14:24 Uhr:
Eine beeindruckende “Karriere”, die er hingelegt hat. Da war der Vortrag sicher interessant.