Campuslauf Dortmund
Beim 26. Campuslauf über 5 km gestern in Dortmund wollte ich meine Form dreieinhalb Wochen nach dem Hamburg-Marathon überprüfen und erhoffte mir natürlich eine neue Bestzeit.
Aber es lief schon bei der Anreise anders als geplant – durch reichlich Stau kam ich gestresst und erst 15 Minuten vor dem Start an, das reichte dann gerade noch zum Umziehen und Abholen der Startnummer, aber ein vernünftiges Aufwärmen war natürlich nicht mehr drin. Auch die Strecke entpuppte sich leider nicht gerade als bestzeittauglich. Mit einem langgezogenen Anstieg, der zweimal zu laufen war, und einigen Wellen war die Strecke zwar interessant, lies aber kaum einen gleichmäßigen Rhythmus zu.
Trotzdem ging ich das Rennen aggressiv an. Nach der ersten von 2 Runden lag ich noch auf Rang 4 und hatte Kontakt zur Spitze. Auch die Zwischenzeit von 8:38 min bei 2,5 km war gut, vielleicht sogar zu gut. Denn kurz danach war auf einmal der Saft weg, die Atmung fiel mir schwer und ich war kurz davor auszusteigen. Irgendwie quälte ich mich dann zwar doch noch ins Ziel (18:20 min – 9:42 für die zweite Runde!), aber das machte die Sache auch nicht mehr viel besser.
Andererseits erinnern einen solche Rennen daran, dass Bestzeiten auch bzw. gerade über die kurzen Distanzen nicht verschenkt werden, sondern das Resultat harter Arbeit sind.
Deshalb: Abhaken und weitermachen!
Themen:

meinte am 21.05.10 um 08:33 Uhr:
Autsch. Ich glaube, auf dem Bild sieht man recht gut, was für eine Qual das für dich war. Klingt nicht gut und Respekt für die trotzdem noch aus meiner Sicht gute Zeit willst du sicher gar nicht erst hören. Daher stimme ich dir einfach zu: Abhaken. War nicht die richtige Strecke und der richtige Tag für das Vorhaben.
meinte am 01.06.10 um 18:02 Uhr:
Tröste Dich, es kommt der Tag, da läufst Du die gleiche Strecke, fühlst Dich dabei saugut und alles läuft quasi wie von alleine. Das ist der Tag an dem Du wie von Geisterhand gesteuert Bestzeit läufst.
Gruss,
Takel