Vom 5.-7. November findet in diesem Jahr die zweite Auflage der “Windstopper Trailrun Worldmasters” im Dortmunder Süden statt. Auf drei Etappen (5, 36 und 24 km) an drei Tagen werden die besten Trailrunner gesucht. Die Gesamtstrecke ist dieses mal 11 km länger und mit über 1.300 Höhenmetern durchaus anspruchsvoll. Bilder und Videos aus dem letzten Jahr gibt es hier.
Hauptsponsor Windstopper stattet dieses Jahr eine Hand voll Teilnehmer mit einer kompletten Laufausrüstung (Schuhe, Bekleidung, Pulsuhr) aus, stellt Arzt und Trainer zur Seite, die ein fünfmonatiges Trainingsprogramm ausarbeiten, und schickt die Teilnehmer in ein Höhentrainingscamp. Für dieses “All-Inclusive”-Paket kann man sich noch bis zum 6. Juni bewerben – gesucht werden Trailrunning-Newcomer, die aber bereits über Lauferfahrung verfügen sollten.
Ich habe mich gleich ‘mal beworben – so ein Event im November ist eine willkommene Abwechslung nach der Straßenlauf-Saison, und da ich im Dortmunder Süden aufgewachsen bin, reizt mich das natürlich besonders.
New Balance sucht gerade in einer ziemlich coolen Aktion “Deutschlands giftigsten Wettkämpfer”. Klar, dass ich dabei bin – mein Bewerbungsvideo habe ich gestern beim Training gedreht, das Ergebnis seht ihr hier:
Abgesehen von der Haile-Geschichte sprechen natürlich auch ernsthafte Argumente für meine Wahl zum giftigsten Wettkämpfer. Zum Beispiel die Bilanz der Monate Januar-März: 6 Wettkämpfe, 6 Bestzeiten.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mich unterstützt und mir hier eure Stimme gebt (auf das Plus-Symbol neben der Anzahl der “Votes” klicken, am besten 1x täglich). Danke!
Am Sonntag widmeten in über 20 Ländern weltweit rund 2.000 Menschen ihr Training den Menschen in Haiti – und spendeten (mindestens) 1 Euro pro Kilometer. Inzwischen sind fast 40.000 Euro an Spenden eingegangen und es wird Zeit für ein Fazit. Eins vorab: Es geht mir hier nicht um “fishing for compliments”, sondern darum, ein paar persönliche Gedanken zur Aktion festzuhalten.
Als ich vor gut zwei Wochen die Idee zu diesem dezentralen Spendenlauf hatte und die Website run4haiti.de entwarf, hatte ich die Hoffnung, damit die im Netz aktive “Laufszene” zu erreichen und einige Tausend Euro zu sammeln. Dass die Aktion aber eine solche Eigendynamik entwickeln würde, hätte ich nicht erwartet. Ich glaube, der RUN4HAITI hat gezeigt, dass es häufig nur eines kleinen Anstosses bedarf, um einen Stein ins Rollen zu bringen. Es braucht nicht immer große Spenden-Galas mit Promi-”Schaulaufen”, um etwas in Bewegung zu setzen. Die Aktion hat mir zudem bewusst gemacht, welche verbindende, positive Kraft der Laufsport haben kann – und welches Privileg es ist, laufen zu können. Es geht im Leben eben nicht nur um Rekorde oder persönliche Bestzeiten.
Der RUN4HAITI war eine zeitlich begrenzte Aktion und trotz der großartigen Spendenbereitschaft nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Schon in wenigen Wochen wird Haiti aus den Medien wieder verschwunden sein – und damit wohl leider auch aus unseren Köpfen. Aber vielleicht kann aus dieser Aktion ja etwas Dauerhaftes entstehen – Meinungen, Vorschläge und Ideen dahingehend sind mir sehr willkommen!
Die UN sprechen nach dem Erdbeben auf Haiti von der größten Katastrophe, mit der sie es je zu tun hatten. Die Zahl der Toten wird mittlerweile in Hunderttausenden gezählt. Viele haben sicherlich schon gespendet, aber mit dem dezentralen Spendenlauf RUN4HAITI möchte ich erreichen, dass es noch mehr werden.
Am 31.12. fand der traditionelle Silvesterlauf des LSF Münster statt und trotz starken Schneefalls am Vorabend war er wie immer sehr gut besetzt. Über 10 km lief der Sieger eine 31er-Zeit! Ich habe es richtig genossen, mal entspannt am Rand der Strecke zu stehen. Auch wenn man als Zuschauer natürlich noch mehr frieren musste als die Läufer.
Hier ein paar Eindrücke vom Start zum Rennen über 10 km:
Nächste Woche startet dann auch für mich die neue Saison, mit dem Crosslauf in Steinfurt. Mehr als ein Formtest soll es aber nicht werden.