Hendrik Auf'mkolk42,195 km Marathon
30.10.2009 • 1 Kommentar

New York, New York

Ryan Hall beim Boston Marathon 2009 (Foto: <a href='http://www.flickr.com/photos/mikenan1/3461630670/'>Mikenan1</a> via flickr)

Ryan Hall beim Boston Marathon 2009 (Foto: Mikenan1 via flickr)

Am Sonntag steht in New York das letzte Marathon-Highlight in diesem Jahr an. Vor allem das Elitefeld der Männer ist bei der 40. Auflage der Traditionsveranstaltung so stark besetzt wie lange nicht mehr. Zwar musste mit Martin Lel einer der Top-Favoriten verletzungsbedingt absagen, dennoch kämpft mit Jaouad Gharib, Patrick Makau, James Kwambai, Titelverteidiger Marilson Gomes dos Santos und US-Hoffnung Ryan Hall die Crème de la Crème der Szene um den Titel. Dazu kommen mit Boston-Seriensieger Robert Kipkoech Cheruiyot und dem Südafrikaner Hendrick Ramaala zwei weitere große Namen, die aber wohl nicht mehr an ihrere früheren Erfolge anknüpfen können.

Das Frauenfeld ist nach fünf (!) Absagen nicht ganz so spektakulär. Hier dürfte Weltrekordlerin Paula Radcliffe unter normalen Umständen ihren vierten Sieg in New York einfahren. Allerdings war Radcliffe in diesem Jahr von Verletzungen geplagt und es bleibt abzuwarten, in welcher Verfassung sie sich am Sonntag präsentiert. Hinter ihr lauern Salina Kosgei, die im April mit einem starken Finish in Boston gewann, und die Japanerin Yuri Kano, die wohl nur Aussenseiterchancen hat.

Das Rennen wird von Universalsports ab 15 Uhr deutscher Zeit per Live-Stream übertragen. Außerdem übertragen Eurosport bzw. Eurosport 2.

28.10.2009 • 1 Kommentar

Always running for the thrill of it

Musikalisch ist der Song sicherlich Geschmackssache, aber der Text passt einfach zu gut:

We are always running for the thrill of it thrill of it
Always pushing up the hill searching for the thrill of it
On and on and on we are calling out and out again
Never looking down I’m just in awe of what’s in front of me

Empire of the Sun – “Walking on a Dream”

Welche Songs motivieren euch im Training und vor dem Wettkampf?

23.10.2009 • 1 Kommentar

TV-Tipp: Frankfurt-Marathon

Am Sonntag um 10:00 Uhr gehen rund 13.000 Läufer auf die Strecke des Frankfurt-Marathons, darunter ein erstklassiges Elitefeld der Männer: 14 Läufer mit Bestzeiten unter 2:09 h machen Frankfurt zu einem inzwischen auch international beachteten Rennen.

Die ganz großen Namen der Szene sind zwar noch nicht dabei, aber angesichts der Breite an der Spitze stehen die Chancen gut, dass der Streckenrekord aus dem letzten Jahr (2:07:21) nochmals verbessert werden könnte. Die Tempomacher wurden von Athletenbetreuer Christoph Kopp auf eine Halbmarathon-Durchgangszeit von 1:03:00 eingestellt: „Da in den letzten Jahren in Frankfurt der Sieger auf der zweiten Hälfte immer schneller war als auf der ersten, können wir vielleicht sogar von einem Ergebnis von unter 2:06 Stunden träumen.“

Erfreulich auch, dass der HR das gesamte Rennen live überträgt und zudem einen Live-Stream bereitstellt.

17.10.2009 • Kommentare deaktiviert

Marathon-Streams: Amsterdam, Istanbul, Porto

Morgen ist einer der wenigen Sonntage im Herbst ohne internationalen Top-Marathon, aber trotzdem gibt es drei interessante Rennen:

In Porto startet Haile Gebrselassie bei seinem ersten Rennen nach dem Berlin-Marathon über die halbe Distanz. Start: 10:00 Uhr, Live-Stream hier.

Außerdem morgen: Der Amsterdam-Marathon (Start 9:00, Live-Stream hier) und der Istanbul-Marathon (Start 8:00, Live-Stream hier).

09.10.2009 • Kommentare deaktiviert

Marathon-Momente #3: Chicago!

Am Sonntag um 14:30 Uhr deutscher Zeit startet die diesjährige Auflage des Chicago Marathons (Live-Stream auf Universal Sports). Die großen Favoriten sind Olympiasieger Sami Wanjiru und die deutsche Rekordhalterin Irina Mikitenko. Aber vielleicht wird es ja doch enger als viele erwarten – so wie 2007, als dem Kenianer Patrick Ivuti nach 42,195 km nur wenige Zentimeter Vorsprung vor dem Marokkaner Jaouad Gharib zum Sieg reichten:

Das Rennen 2007 musste übrigens nach dreieinhalb Stunden abgebrochen werden – bei 31 Grad im Schatten waren Hunderte Läufer zusammengebrochen. Ein 35-jähriger Amerikaner starb an einem Hitzschlag.

Weniger dramatisch, aber umso kurioser war der Zieleinlauf 2006: Robert Cheruiyot rutschte buchstäblich auf der Ziellinie aus. Sein Fuß geriet aber im Fallen über die Zeitmess-Matte, so dass der Chip auslöste und Cheruiyot tatsächlich vor dem herannahenden Daniel Njenga das Rennen gewann. Cheruiyot zog sich Kopfverletzungen zu, konnte aber nach einigen Tagen wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.