Hendrik Auf'mkolk42,195 km Marathon
24.10.2009 • 1 Kommentar

Abseits befestigter Wege

Heute bin ich nach langer Zeit mal wieder eine Trail-Strecke gelaufen: Rund 9,5 km durch die Bittermark, ein ziemlich hügeliges Waldgebiet am südlichen Rand von Dortmund. Gerade im Herbst mit seinen vielen Farben macht es einfach Spaß, im Gelände zu laufen. Und eine tolle Abwechslung zum Trainingsalltag auf Straße und Bahn ist es natürlich auch – das Laufen abseits befestigter Wege ist koordinativ anspruchsvoller; die ständigen Rhythmuswechsel und kurze, aber heftige Steigungen machen es mindestens genauso effektiv wie ein Fahrtspiel.

Hier im Dortmunder Süden finden übrigens Anfang November auch die sogenannten Trailrun Worldmasters statt, eine Querfeldein-Veranstaltung in unterschiedlich langen Etappen (4,5 km, 35 km, 20 km) an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Am Start sind u.a. Luminita Zaituc (die morgen in Frankfurt den letzten Marathon ihrer Karriere läuft) und Dieter Baumann. Das einzige, was mich daran stört ist die Startgebühr von 179 Euro – das ist etwa das Dreifache dessen, was man für einen großen City-Marathon zahlt. Da laufe ich lieber weiter ohne Zeitnehmer und Verpflegungsstellen durch den Wald!

22.10.2009 • 3 Kommentare

Einer geht noch…

Eigentlich sollte der Halbmarathon in Bertlich Ende September ja mein Saisonabschluss sein, aber nachdem ich in den letzten Wochen nochmal richtig gut trainieren konnte, habe ich es mir anders überlegt: Einen schnellen 10er werde ich noch laufen, bevor es in den “Winterschlaf” geht – und zwar am 7. November beim Westerwinkellauf in Ascheberg.

Die Planung für die neue Saison ist auch schon so gut wie abgeschlossen. Ich habe ein ziemlich ambitioniertes Ziel für 2010 – welches erfahrt ihr demnächst hier!

In other news:
Nur durch Zufall habe ich gestern erfahren, dass ich beim New Balance Gewinnspiel zum Berlin-Marathon gewonnen habe. Das gewonnene Paar Laufschuhe (NB 758) wird mir zwar wahrscheinlich deutlich zu weich gedämpft sein, aber einem geschenkten Gaul schaut man ja bekanntlich nicht ins Maul.

02.10.2009 • 2 Kommentare

Herbst!

Einer der vielen Vorteile unseres Sports: Man kann quasi täglich der Natur beim Wechsel zwischen den Jahreszeiten zuschauen. Nach den spätsommerlichen Tagen letzte Woche ging es auf einmal ganz schnell: Es wird spürbar früher dunkel, die Temperaturen sind deutlich gesunken und man läuft zwischen bunten Blättern und Kastanien. Das macht selbst die angestammte Trainingsrunde interessanter. Klar, es erfordert etwas mehr Planung, seine Trainingseinheiten im Hellen und ohne naß zu werden zu absolvieren. Aber insgesamt ist der Herbst aus Läufersicht doch eine sehr angenehme Jahreszeit!

Aasee im Herbst

Training heute: 11 km Fahrtspiel (1 km locker, 2 km schnell im Wechsel).

Trainingsbilanz September 2009

Der September war trainingstechnisch ein eher durchwachsener Monat: Die ersten zehn Tage konnte ich wegen einer Erkältung praktisch gar nicht trainieren, was sich natürlich im Gesamtumfang von nur 130 km niederschlägt. Die zweite Hälfte war dann aber deutlich erfreulicher, mit einigen guten Einheiten und vor allem den beiden Wettkämpfen in Lüdinghausen und Bertlich.

September 2009 - 131 km gesamt, 10:32 h reine Laufzeit

September 2009 - 131 km gesamt, 10:32 h reine Laufzeit

20.09.2009 • 1 Kommentar

Ein perfekter Sonntag

Läuferherz, was willst du mehr: Zum Frühstück stand der Berlin-Marathon auf dem Programm, und auch wenn Haile Gebrselassie seinen eigenen Weltrekord heute nicht knacken konnte, war es ein starkes Rennen von ihm. Immerhin ließ er seinen Herausforderer Duncan Kibet schon früh ganz schwach aussehen (Kibet stieg dann auch entnervt aus) und sicherte sich unterwegs mal eben den Weltrekord über 30 km (Video vom Zieleinlauf).

Anschließend schnürte ich selbst die Laufschuhe (New Balance 827) und machte mich auf zu einem lockeren Sonntagslauf vom Dortmunder Süden nach Herdecke und zurück (18,5 km in 5:23/km). Es macht immer wieder Spaß, neue Strecken für sich zu entdecken; ganz besonders natürlich, wenn auch das Wetter so mitspielt wie heute.


Größere Kartenansicht

Mit 250 Höhenmetern war die Strecke zwar doch recht hügelig (zumindest wenn man sonst im flachen Münsterland läuft), dafür wurde ich mit tollen Ausblicken auf das Ruhrtal entschädigt. Und auch die Beine fühlten sich heute richtig gut an – wenn das auch morgen noch der Fall ist, werde ich am kommenden Sonntag auf jeden Fall beim Halbmarathon in Bertlich starten.

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