Am Sonntag bin ich trotz der Kniebeschwerden den Advents-Aaseelauf gelaufen – diesen Lauf auf meiner Stamm-Trainingsstrecke wollte ich mir einfach nicht entgehen lassen.
Es lief dann im wahrsten Sinne des Wortes auch ganz gut. Nach schnellen zwei Anfangs-Kilometern musste ich etwas Tempo raus nehmen (Zwischenzeit 3 km: 11:28), der letzte Kilometer war dann noch einmal etwas schneller. Am Ende standen 19:18 min auf der Uhr (Platz 7 / 5. M20). Und das Wichtigste: Das Knie hat gehalten.
Seit ein paar Tagen ärgere ich mich mit Schmerzen im linken Knie herum. Das hatte ich bisher noch nie, ist also wahrscheinlich ein Zeichen von Überlastung. In den nächsten Tagen werde ich deshalb eine Trainingspause einlegen bzw. nur schwimmen. Hoffentlich kann ich zumindest den Advents-Aaseelauf am kommenden Sonntag mitnehmen.
Gestern startete ich bei idealem Laufwetter über 5 km beim Westerwinkellauf in Ascheberg. Da ich die letzte Woche wegen einer starken Erkältung nicht trainieren konnte, hatte ich mich von einer Bestzeit schon vor dem Start verabschiedet.

Foto: SV Herbern
Die ersten beiden Kilometer liefen ganz ordentlich (7:30 min). Danach verlor ich langsam, aber sicher an Tempo. Zwar fühlte ich mich gut und zusammen mit einem Mitläufer hielt ich mich einigermaßen auf Kurs, aber die Kraft fehlte, um noch mal etwas drauf zu legen. Die 4 Kilometer-Marke passierten wir in ziemlich genau 15:30 Minuten. Nachdem ich auf der Zielgeraden dann die 19-Minuten-Marke verstreichen sah, verzichtete ich auch auf einen Schlussspurt und kam in 19:25 Minuten als 19. von 140 Männern ins Ziel.
Zum Bericht auf münster-läuft.de.
Nächste Woche beginnt dann die 6-monatige Vorbereitung auf den Hamburg-Marathon!
In zehn Tagen beginnt meine 6-monatige Vorbereitung auf den Hamburg-Marathon und dementsprechend steigere ich inzwischen die Trainingsumfänge. Statt “kurz und knackig” muss ich mich jetzt daran gewöhnen, vor allem lang und langsam zu laufen. Heute war ich 15 Kilometer unterwegs und habe damit einen ersten Vorgeschmack bekommen. Die schlechte Nachricht: Auch langsam laufen kann anstrengend sein. Die gute Nachricht: Meine Beine fühlen sich besser an als nach den meisten kurzen, schnellen Trainingseinheiten. Auch die Schienbeinprobleme habe ich wohl inzwischen einigermaßen in den Griff bekommen.
Bei super Laufwetter (13 Grad, sonnig, kaum Wind) ging es heute beim Allerheiligenlauf in Nordwalde in der Nähe von Münster an den Start. Das Ziel: Eine 18:xx auf 5 km!
Mit 250 Teilnehmern konnte sich das 5 km-Feld für einen “Dorf-Lauf” absolut sehen lassen. An der Startlinie herrschte dann auch das übliche Gedränge – manche werden wohl nie verstehen, dass man sich seinem Leistungsvermögen entsprechend aufstellt – also nicht unbedingt ganz vorne, wenn man maximal 100 Meter mit der Spitze mithalten kann.

Start zum 10km-Lauf
Ich startete aus der zweiten Reihe und ging die ersten Meter bewusst etwas schneller an, um dem Pulk zu entkommen. Die Strecke führte zunächst leicht bergab – ein Geschenk, dass man gerne annimmt. Bei KM 1 zeigte die Uhr 3:38 min., das war etwas schneller als geplant. Jetzt galt es, den Rhythmus zu finden. Auch der zweite KM lief ordentlich, die Beine fühlten sich gut an. Mit 7:34 war ich voll im Plan.
Doch wie so oft sollte die mittlere Rennphase die härteste werden. Hier fällt es mir immer schwer, das Tempo hochzuhalten – wohl vor allem eine Kopfsache, denn einerseits ist die Start-Euphorie verflogen, andererseits ist das Ziel noch zu weit weg, um schon die letzten Körner draufzulegen. Bei KM 3 war ich schon etwas langsamer als geplant, bei KM 4 passierte mir dann ein ärgerlicher Fehler: Ich orientierte mich an der falschen Kilometer-Markierung – nämlich der für den 10er-Lauf. Die eigentliche 4km-Marke kam erst knapp 200 Meter später. Während ich bei der falschen Marke noch unter 15 Minuten lag und entsprechend euphorisch Gas gab, wurde mir dann bei der richtigen 4km-Marke (Zeit ca. 15:25 min) klar, dass es wohl nicht reichen würde für eine 18:xx-Zeit. Ich gab noch mal alles auf dem letzten Kilometer und konnte auch noch 1-2 Läufer aufholen. Die letzten Meter waren die Härtesten: Die 18er-Zeit war dahin, aber einfach ins Ziel traben kam auch nicht in Frage.

Mit Lars vor dem Start
Am Ende standen 19:11 min zu Buche (Platz 15/247, 3. M20) und dementsprechend ein lachendes und ein weinendes Auge: Die persönliche Bestzeit um 6 Sekunden verbessert, aber leider 12 Sekunden zu langsam für das eigentliche Ziel. Trotzdem war es ein schöner Lauf, zumal auch die Schienbeine kaum Probleme machten. Und die 19-Minuten-Schallmauer fällt bestimmt demnächst.
Heute habe ich mich für den Hamburg-Marathon am 26. April 2009 angemeldet – jetzt gibt es also kein Zurück mehr!
Anfang November beginnt die 6-monatige Vorbereitung; ich habe mich für die Pläne vom Münster-Marathon entschieden. Ich werde mit dem Plan für eine Zeit von 3:30 h beginnen – das sollte ungefähr meinem Leistungsvermögen entsprechen. Ob es dann am Ende auch so eine Zeit wird, hängt aber natürlich von vielen verschiedenen Faktoren ab…