Statt des medial gehypten Schnee-Chaos stand für mich heute Schnee-Cross auf dem Programm: Der Steinfurter Crosslauf sollte ein erster Formtest werden und wurde angesichts von tiefem Schnee und einigen knackigen Steigungen auch ein gutes Kraft- und Koordinationstraining.
Nach zügigem Start fand ich mich in einer Verfolgergruppe wieder, die sich schnell auseinanderzog. Ich lief lange Zeit an siebter Position, musste an einer der beiden Steilpassagen aber zwei Läufer passieren lassen. Nach knapp 9 durchaus kräftezehrenden Kilometern kam ich als 9. in 34:19 min ins Ziel. Damit bin ich absolut zufrieden!

Steinfurter Crosslauf 10.01.10 - 34:19 min, Platz 9 - Gut zu erkennen, wo die Steigungen waren
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Das Wintertraining macht seinem Namen in diesen Wochen wirklich alle Ehre. Nachdem es vor Weihnachten ja schon einmal bitterkalt war, liegt jetzt seit einigen Tagen eine dicke Schneedecke über dem Münsterland. Global Warming sieht jedenfalls anders aus…
An die Kälte habe ich mich inzwischen gewöhnt, und solange es nicht kälter als -10 Grad ist, ist durchaus an Training zu denken. Die Tempo-Einheit bei -12 Grad vor zwei Wochen würde ich dagegen nicht zur Nachahmung empfehlen – irgendwann ist die Luft einfach zu kalt, um schmerzfrei atmen zu können.
Frischer Pulverschnee ist an sich auch kein Problem – glatt und damit gefährlich wird es erst, wenn der Schneematsch überfriert oder von den Autos zu einer Eisschicht komprimiert wird. Und ein Lauf durch 10-15 cm tiefen Neuschnee, so wie heute, ist ein gutes Training für Koordination und Kniehub. Wenn dann noch die Sonne auf die Winterlandschaft scheint, will ich mit keinem Platz der Welt tauschen.