Das Wintertraining macht seinem Namen in diesen Wochen wirklich alle Ehre. Nachdem es vor Weihnachten ja schon einmal bitterkalt war, liegt jetzt seit einigen Tagen eine dicke Schneedecke über dem Münsterland. Global Warming sieht jedenfalls anders aus…
An die Kälte habe ich mich inzwischen gewöhnt, und solange es nicht kälter als -10 Grad ist, ist durchaus an Training zu denken. Die Tempo-Einheit bei -12 Grad vor zwei Wochen würde ich dagegen nicht zur Nachahmung empfehlen – irgendwann ist die Luft einfach zu kalt, um schmerzfrei atmen zu können.
Frischer Pulverschnee ist an sich auch kein Problem – glatt und damit gefährlich wird es erst, wenn der Schneematsch überfriert oder von den Autos zu einer Eisschicht komprimiert wird. Und ein Lauf durch 10-15 cm tiefen Neuschnee, so wie heute, ist ein gutes Training für Koordination und Kniehub. Wenn dann noch die Sonne auf die Winterlandschaft scheint, will ich mit keinem Platz der Welt tauschen.
Eigentlich sollte der Halbmarathon in Bertlich Ende September ja mein Saisonabschluss sein, aber nachdem ich in den letzten Wochen nochmal richtig gut trainieren konnte, habe ich es mir anders überlegt: Einen schnellen 10er werde ich noch laufen, bevor es in den “Winterschlaf” geht – und zwar am 7. November beim Westerwinkellauf in Ascheberg.
Die Planung für die neue Saison ist auch schon so gut wie abgeschlossen. Ich habe ein ziemlich ambitioniertes Ziel für 2010 – welches erfahrt ihr demnächst hier!
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Nur durch Zufall habe ich gestern erfahren, dass ich beim New Balance Gewinnspiel zum Berlin-Marathon gewonnen habe. Das gewonnene Paar Laufschuhe (NB 758) wird mir zwar wahrscheinlich deutlich zu weich gedämpft sein, aber einem geschenkten Gaul schaut man ja bekanntlich nicht ins Maul.
Läuferherz, was willst du mehr: Zum Frühstück stand der Berlin-Marathon auf dem Programm, und auch wenn Haile Gebrselassie seinen eigenen Weltrekord heute nicht knacken konnte, war es ein starkes Rennen von ihm. Immerhin ließ er seinen Herausforderer Duncan Kibet schon früh ganz schwach aussehen (Kibet stieg dann auch entnervt aus) und sicherte sich unterwegs mal eben den Weltrekord über 30 km (Video vom Zieleinlauf).
Anschließend schnürte ich selbst die Laufschuhe (New Balance 827) und machte mich auf zu einem lockeren Sonntagslauf vom Dortmunder Süden nach Herdecke und zurück (18,5 km in 5:23/km). Es macht immer wieder Spaß, neue Strecken für sich zu entdecken; ganz besonders natürlich, wenn auch das Wetter so mitspielt wie heute.
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Mit 250 Höhenmetern war die Strecke zwar doch recht hügelig (zumindest wenn man sonst im flachen Münsterland läuft), dafür wurde ich mit tollen Ausblicken auf das Ruhrtal entschädigt. Und auch die Beine fühlten sich heute richtig gut an – wenn das auch morgen noch der Fall ist, werde ich am kommenden Sonntag auf jeden Fall beim Halbmarathon in Bertlich starten.
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