In den letzten Wochen war es ziemlich ruhig hier im Blog – nach einer anstrengenden Saison brauchte ich eine kleine Auszeit vom Laufen. Inzwischen sind Körper und Geist wieder fit und seit letzter Woche bin ich auch wieder im Training.
Gestern stand ein langer Lauf über verschneite Trails im Dortmunder Süden auf dem Programm. Irgendwie hat mich mein Orientierungssinn etwas im Stich gelassen, und so wurden es rund 35 km und damit viel mehr als geplant. Der Lohn dafür waren tolle Eindrücke:
Laufen mit den Jahreszeiten? Unbezahlbar!
Das Wintertraining macht seinem Namen in diesen Wochen wirklich alle Ehre. Nachdem es vor Weihnachten ja schon einmal bitterkalt war, liegt jetzt seit einigen Tagen eine dicke Schneedecke über dem Münsterland. Global Warming sieht jedenfalls anders aus…
An die Kälte habe ich mich inzwischen gewöhnt, und solange es nicht kälter als -10 Grad ist, ist durchaus an Training zu denken. Die Tempo-Einheit bei -12 Grad vor zwei Wochen würde ich dagegen nicht zur Nachahmung empfehlen – irgendwann ist die Luft einfach zu kalt, um schmerzfrei atmen zu können.
Frischer Pulverschnee ist an sich auch kein Problem – glatt und damit gefährlich wird es erst, wenn der Schneematsch überfriert oder von den Autos zu einer Eisschicht komprimiert wird. Und ein Lauf durch 10-15 cm tiefen Neuschnee, so wie heute, ist ein gutes Training für Koordination und Kniehub. Wenn dann noch die Sonne auf die Winterlandschaft scheint, will ich mit keinem Platz der Welt tauschen.